Hochwasserschutz Mettlenweg, Appenzell

 

Das Gebiet im Bereich des Mettlenwegs, insbesondere die Gebäude entlang der Sitter waren im Hochwasserfall (HQ100) stark gefährdet, da die Sitter und der Lauftenbach in diesem Fall über die Ufermauern treten. Die vorhandenen Ufermauern waren teilweise unterspült und haben Schwachstellen aufgewiesen.

Um die Hochwassersicherheit zu erhöhen und die Standfestigkeit der Ufermauer zu sichern, wurde eine Vormauerung mit in Beton versetzten Wasserbausteinen erstellt und gleichzeitig die Ufermauer um bis zu 1.60 m erhöht. Die Mauerkrone schliesst mit einem Kordon oder einer Platte aus Beton ab. Die Vormauerung wurde auf ein armiertes Fundament und einen zusätzlichen  Kolkschutz abgestellt.

Östlich des Lauftenbachs wurden die Ufermauern von Sitter und Lauftenbach auf einer Länge von total 100 m abgebrochen und die Sitter nach rechts aufgeweitet. Damit kann in diesem Abschnitt eine naturnahe Uferlandschaft geschaffen werden. Die Entwicklung der Fläche soll in gewissem Rahmen durch die Einflüsse von Hochwasser und Vegetation geprägt werden.

 

Auftrag

  • Auftraggeber: Kanton Appenzell Innerrhoden
  • Zeitraum: 2015 – 2016
  • Baukosten: CHF 0.40 Mio.
  • Projektleiter: Thomas Raschle
  • Bauleiter: Michael Rusch

Leistungen

  • Variantenstudium
  • Vorprojekt
  • Bauprojekt
  • Auflageprojekt
  • Ausführungsprojekt
  • Ausführung
  • Abrechnung

 

 

Hochwasserschutz Mettlenweg
Hochwasserschutz Mettlenweg
Hochwasserschutz Mettlenweg
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