Sanierung Rotbach, Nördli - Gäbrisstrasse, Gais

 

Die vom Rotbach im Gebiet Gäbrisstrasse 42 - 52 ausgehende mittlere Hochwassergefährdung erfordert, im Zusammenhang mit dem Ausbau und der gesteigerten Nutzung der gemeindeeigenen Nördlistrasse, eine neue Brücke.

 

Mit dem Ausbau der Nördlistrasse, welcher die Erneuerung des Brücke beinhaltet, wurde die bergseitige Hochwasserproblematik berücksichtigt. Die Gewährleistung der Fischgängigkeit und des Hochwasserschutzes bewirkten bei der vorliegenden Konstellation eine massive Sohlenabsenkung des Rotbaches.

 

Das Regelprofil sieht eine mittlere Sohlenbreite von 4.50 m und Böschungsneigungen von 1:2 bis 2:3 vor. Dies erforderte eine generelle Verbreiterung der Sohle und über weite Strecken auch der Uferböschungen. Zur Vermeidung von Ufererosionen beim Dimensionierungshochwasser sind die Ufer im steileren Bereich über der Sohle zu befestigen. Die Böschungssicherungen sind teilweise mit Erdmaterial überdeckt. Bestockungen sind so angeordnet, dass sie nicht oder nur minimal ins Hochwasserprofil reichen.

 

Die Sohle wurd als Kiessohle ausgebildet und soll bei Hochwasser auch eine gewisse Dynamik entwickeln können. Eine dauerhafte Erosion wie auch eine Auflandung muss aber vermieden werden. Dazu wurden bei den steilen Abschnitten zwei geschlossene Blockrampen mit integriertem Kolkschutz (km 13.978 – km 14.036 und km 14.059 – km 14.089) realisiert. In Absprache mit der Fischereiverwaltung pendelt der Fliessweg bei Niederwasser innerhalb der Rampe hin und her.

 

Auftrag

  • Auftraggeber: Tiefbauamt Appenzell A.Rh.
  • Zeitraum: 2016 - 2017
  • Baukosten: 0.40 Mio
  • Projektleiter: Thomas Raschle
  • Bauleiter: Thomas Raschle

Leistungen

  • Bauprojekt
  • Ausschreibung und Offertbewertung
  • Bauleitung
  • Inbetriebnahme, Schlussabrechnung, Abschlussakten
Sanierung Rotbach, Nördli - Gäbrisstrasse